Karin Reinprecht

karin reinprecht

  • numerous management trainings (including business planning) for owners/managers of small and medium sized enterprises, and some for multinational companies;
  • specialization on women in business (managers and owners), communication, change and viable systems management;
  • certification as management trainer from Malik St. Gallen university and doctorate in communication;

Hans Stoisser

 

Hans

  • Certified Management Trainer
  • Management Consultant multinationals and companies in emerging markets
  • Application of systems theory in management
  • blog on economic development

http://www.hansstoisser.com/en/hans-stoisser/

 

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Der schwarze Tiger
– Was wir von Afrika lernen können

von Hans Stoisser, Kösel Verlag, erschienen 2. November 2015
Isbn 978-3-466-37125-9

Aktuelles Vorwort

9. September 2015

Der europäische Sommer 2015 wird als Sommer der Flüchtlingsströme in Erinnerung bleiben. Zunächst waren es die Bootsflüchtlinge im Mittelmeer, dann die Flüchtlinge in den Fahrzeugen der Schlepper auf Europas Straßen. Schließlich die überfüllten Bahnhöfe.

Abschirmung, Zäune errichten, Auffanglager in Afrika, Erhöhung der Entwicklungshilfe – die Ratlosigkeit im Umgang mit den Migrationsströmen war und ist mit Händen zu greifen.

Das große Ganze fand noch keinen Eingang in die öffentliche Debatte. Die Flüchtlingsströme sind kein eigenständiges, plötzlich aufgetretenes Phänomen. Sie sind Konsequenz und logische Folge einer neuen Entwicklungsstufe der Menschheit:

dem Zusammenrücken und Entstehen einer Weltgesellschaft.

Das ist auch das Thema dieses Buchs über Afrika. Wir in Europa können die Entwicklungen nur verstehen, wenn wir sehen dass eine kritische Masse afrikanischer Länder längst Teil dieser Weltgesellschaft geworden ist. Globale Wertschöpfungsketten, moderne Organisationen, Vernetzungen und Verflechtungen und unsere globale Wissens- und Kommunikationsgesellschaft haben das urbane Afrika in den letzten Jahrzehnten geformt. Noch scheinen wir Europäer das nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.

Damit ist dieses Buch auch ein Buch über Europa und den Blick Europas auf die restliche Welt. Wenn Europa seinen Platz in der sich weiter vernetzenden Welt sichern will, braucht es einen neuen Blick auf Afrika.

In sieben Kapiteln versuche ich das darzulegen. Kapitel 1 stellt den wirtschaftlichen Boom vieler afrikanischer Länder dar, der in Europa nur ganz langsam zur Kenntnis genommen wird. Kapitel 2 analysiert das europäische Afrikabild und die Konsequenzen die sich daraus für Europa ergeben. Kapitel 3 zeigt auf, was Europa dem modernen Afrika und damit der Weltgesellschaft eigentlich zu bieten hätte. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Entwicklungshilfe, die Europas Beziehungen zum afrikanischen Kontinent noch immer bestimmt. In Kapitel 5 geht es um die Machtstrukturen im globalen Kontext und die Konsequenzen für Europa. Kapitel 6 zeigt den neuen Blick auf Afrika in einer immer vernetzteren Welt. Schließlich schlage ich in Kapitel 7 vor, sich mit dem urbanen Afrika umfassend und breit zu vernetzen. Mit einfachen grundlegenden Prinzipien für eine ganz „normale“ Zusammenarbeit mit afrikanischen Menschen, Organisationen und Ländern.

Eine neue, andere Außenorientierung Europas kann einen wichtigen Beitrag zu einer empathischen Weltgesellschaft leisten. Und eine solche Außenorientierung erscheint mir gleichzeitig als der einzige Weg, eine innere Konsolidierung des von Krisen geschüttelten europäischen Kontinents vorantreiben.

Hans Stoisser

 

 

Der schwarze Tiger

 

 

 

 

 

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Stimmen zum Buch:

Der schwarze Tiger

Was wir von Afrika lernen können. Ein ganz frischer Blick auf Teile von Afrika. Zu einem Buch eines Managers. Von Rupert Neudeck

Wenn man statt Helfer mit rührseligen Ideen oder besten Bezahlungen Manager von Wirtschaftsunternehmen in wenige Staaten Afrikas geschickt hätte, um dort etwas für die Ankurbelung der Wirtschaft zu tun, sähe der Kontinent Afrika besser aus. Das Buch des Managers und Management-Beraters Hans Stoisser gibt uns da wirklich einiges mit auf den Weg, was aber bis heute nicht beachtet wird. Woran das liegt? Die Apparate, riesengroße, manchmal sich gegenseitig verdoppelnde an Beratern und Experten in den Ministerien für wirtschaftliche Zusammenarbeit, gewachsen und aufgepäppelt bis zur Unerträglichkeit in den Zeiten des Kalten Krieges, sind schlecht wegzubekommen.

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